Der Familie krebskranker Kinder helfen

Unterstützen Sie Eltern und Geschwister krebskranker Kinder
  • Zuwendung

    1 Ihre Freunde oder Mitglieder Ihrer Familie haben gerade die Diagnose einer schlimmen Erkrankung genannt bekommen. Sie brauchen jetzt vermehrt Ihre Zuwendung. Gehen Sie auf deren Bedürfnisse ein und nicht auf Ihren eigenen Bedarf.

  • Verständnis

    2 Bedenken Sie, dass einzelne Familienmitglieder nach einem derartigen Ereignis noch übererregt sein können und dass Reaktionen der Familie für Sie auch »schwer verständlich« sein können.

  • Anerkennung

    3 Hören Sie geduldig zu, wenn Ihre Angehörigen oder Freunde von den Erlebnissen erzählen, verstärken Sie dabei aber nicht das »Schreckliche – Entsetzliche« sondern zeigen Sie Verständnis und Anerkennung für das Verhalten. Suchen Sie gemeinsam nach Positivem.

  • Alltag

    4 Versuchen Sie, mit Ihnen soweit wie möglich, Alltag und Normalität wieder zu finden, in dem Sie zum Beispiel Dinge tun, die Sie gemeinsam auch vor der Diagnosestellung getan haben.

  • Abstand und Nähe

    5 Versuchen Sie, mit Ihnen soweit wie möglich, Alltag und Normalität wieder zu finden, in dem Sie zum Beispiel Dinge tun, die Sie gemeinsam auch vor der Diagnosestellung getan haben.

  • Vor Stress schützen

    6 Versuchen Sie, die Betroffenen in der nächsten Zeit vor unnötigen und zusätzlichem Stress zu schützen, greifen Sie aber dabei nicht zu sehr in die Alltagsaufgaben ein, da diese Normalität darstellen.

  • Etwas Gutes tun

    7: Lassen Sie den Angehörigen oder Freunden in der nächsten Zeit bewusst etwas Gutes zukommen! Machen Sie jetzt vermehrt und bewusst das, was ihnen gut tut.

  • Sport und Hobbys

    8: Wenn sie Sport treiben, Hobbys haben, o. ä., kann das helfen, den Stress abzubauen. Fördern Sie die möglichen Tätigkeiten.

  • Hilfe von außen

    9 Passen Sie auf Reaktionen Ihrer Angehörigen oder Freunde auf, die ungewöhnlich sein können (z. B. Schlafstörungen, Alpträume, Reizbarkeit, Isolation, vermehrtes Grübeln, Schuldgefühle, usw.).
    Sollten sich diese verstärken und andauern, versuchen Sie sie zu bewegen, psychologische Hilfe anzunehmen.

  • Geduld

    10: Haben Sie Geduld! Die Integration einer solchen Diagnose in das Familienleben kann einige Zeit dauern. Sie können Ihren Angehörigen dabei nur beistehen.

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