„Ich nutze den Avatar jetzt seit zwei Wochen. Meistens schalte ich mich jeden Tag dazu… Ich finde, über den Avatar bekommt man viel vom Unterricht mit und hat auch die Möglichkeit, Hefteinträge zu machen“, erzählt Cara (Name geändert).
Die junge Patientin kann für längere Zeit nicht in die Schule gehen, weil sie an Krebs erkrankt ist. Daher besucht an ihrer Stelle ein kleiner Roboter, ein sogenannter Schul-Avatar, den Unterricht. Das ist ein knapp 30 Zentimeter großes weißes Gerät mit Kopf und Körper, der nun im Klassenzimmer auf dem Tisch steht, an dem sonst die Schülerin sitzt. Der Avatar überträgt Bild und Ton aus dem Unterricht auf ein Tablet ans Krankenbett und das Tablet wiederum die Stimme der Nutzerin an den Avatar und somit in den Klassenraum. So erfährt die Schülerin die Lerninhalte, kann sich am Unterricht beteiligen und ist weiterhin in die Klassengemeinschaft integriert.
