Nach der Intensivtherapie ist vieles geschafft – und doch ist nicht einfach „alles wieder normal“. Viele Familien merken erst jetzt, wie sehr die Zeit der Erkrankung nachwirkt: körperlich, seelisch und im Alltag. Es tauchen neue Fragen auf, Unsicherheiten bleiben, und der Weg zurück in Schule, Familie, Freundeskreis oder Beruf braucht oft Unterstützung.
Genau dafür gibt es die Koordinierte Nachsorge (KONA). Als Koordinationsstelle psychosoziale Nachsorge begleitet KONA Familien nach überstandener Krebserkrankung eines Kindes – ambulant, klinikübergreifend und so lange, wie es hilfreich ist. KONA knüpft an die Betreuung in der Klinik an, hilft beim Umgang mit Folgen der Therapie und unterstützt Kinder, Eltern und Geschwister dabei, den neuen Alltag zu finden. Auch Familien, die ihr Kind verloren haben, finden hier dauerhaft eine Anlaufstelle.
