Wenn ein Kind an Krebs erkrankt, stehen Eltern oft vor einer Zeit voller Unsicherheit: Wie wird die Therapie verlaufen? Was kommt auf uns zu? Wie halten wir diese Belastung als Familie aus? In dieser Phase kann es sehr entlastend sein, mit Menschen zu sprechen, die Ähnliches erlebt haben – und die wirklich verstehen, was diese Situation bedeutet. Unsere Botschafterinnen sind Mütter und Väter, deren eigene Kinder vor Jahren an Krebs erkrankt waren und die diese Erfahrung nun weitergeben: Sie hören zu, nehmen Sorgen ernst und begegnen den Familien auf Augenhöhe. Aus eigener Erfahrung wissen sie, welche Fragen, Ängste und Gedanken Eltern während der Intensivtherapie begleiten. Die Gespräche können Mut machen, Zuversicht schenken und helfen, sich weniger allein zu fühlen.
„Ich freue mich etwas von dem, was ich als Besonderes erfahren durfte, weiterzugeben.“
Die Botschafterinnen sind abwechselnd einmal pro Woche auf der Station. Im Mittelpunkt steht das Gesprächsangebot für Eltern – offen, vertraulich und ohne Zeitdruck, soweit es der Stationsalltag zulässt. Oft sind es genau diese kleinen Momente, die Kraft geben: ein ehrliches Gespräch, ein verständnisvoller Blick, ein Satz, der entlastet.
